Wordfighter
Die Presse wird gerne auch als Vierte Gewalt bezeichnet. Dies soll veranschaulichen, dass die drei Staatsgewalten Legislative, Exekutive und Judikative durch die in der Verfassung verankerte Pressefreiheit "kontrolliert" werden.
Dies setzt natürlich voraus, das die Presse, so weit es möglich ist, neutral und unparteiisch berichtet und möglichst alle Seiten eines Themas beleuchtet, sprich sowohl die positiven, als auch die negativen Aspekte beschreibt. Hierdurch wird dem Leser ermöglicht, nach Abwägen aller Aspekte eines Themas, seine eigene Meinung zu bilden.
Eine unabhängige Presse sollte nicht gezielt Meinungen schüren und Berichte so "frisieren", das schon beim Lesen der Überschrift fest steht, wer der Gute und wer der Schlechte in der Geschichte ist. Allein die Verwendung eines bestimmten Wortes, z.B. statt "Umsiedlung" das Wort "Vertreibung", kann unterschiedliche Emotionen beim Leser hervorrufen. So etwas ist simple Schwarz-Weiß-Malerei und wird z.B. gerne von der Boulevard-Presse eingesetzt.
Analysiert man unter diesen Aspekten einige Presseberichte, so ist man erstaunt, wie viel an Manipulationskraft in einem einfachen Bericht enthalten sein kann…
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