Weltweite Umsetzung der Menschenrechte nachhaltig gefordert
Auf dem Sechsten Internationalen Menschenrechts-Gipfeltreffen forderten Botschafter, Aktivisten und religiöse Führer die weltweite Umsetzung der Menschenrechte
Das sechste Menschenrechts-Gipfeltreffen wurde in Genf mit einer großartigen Flaggenparade von Jugendlichen eröffnet, die 26 Länder repräsentierten. Unter den Besuchern der Konferenz waren Regierungsvertreter, Aktivisten und Nicht-Regierungsorganisationen. Die Teilnehmer waren sich einig, dass es einer weltweiten gemeinsamen Anstrengung bedarf, die Menschenrechte in allen Ländern dieser Erde durchzusetzen.
Teilnehmer des Sechsten Internationalen Menschenrechts-Gipfeltreffens waren Menschenrechtsfürsprecher und -aktivisten, Regierungsvertreter, diplomatische Korps und Nicht-Regierungsorganisationen. Zur Eröffnung des 3-tägigen Gipfeltreffens sprachen die Präsidentin, Hauptorganisatorin und Gründerin der Stiftung "Youth for Human Rights International" Dr. Mary Shuttleworth und Co-Organisator Adalbert Nouga von der Nicht-Regierungsorganisation "Village Suisse". Beide hoben den Zweck des Gipfeltreffens hervor: Ein Bewusstsein für die Menschenrechte zu erreichen und die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" als Werkzeug gegen Menschenrechts-Missbräuche zu verwenden.
Auf der Veranstaltung erfolgte auch die Premiere des Kurzfilmes "Die Geschichte der Menschenrechte", der in Zusammenarbeit mit "Youth for Human Rights International " und dem Menschenrechtsbüro der Scientology Kirche International produziert wurde.
Die Dokumentation erklärt in einfachen Worten das Thema Menschenrechte. Dr. Mary Shuttleworth sagte über den Film, dass es "ein Geschenk für Millionen von Menschen in allen Kontinenten sei" und der Film auch in den entlegensten Gebieten, ganz im Sinne von Eleanor Roosevelt, gezeigt werden solle. Roosevelt war die treibenden Kraft hinter der Entstehung der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte", die 1948 von der UN Generalversammlung angenommen wurde.
Die Liste der Sprecher umfasste Botschafter, Wissenschaftler und religiöse Führer, die auf die Lebensnotwendigkeit der Umsetzung der Menschenrechte weltweit hinwiesen. Statistiken zeigen auf, dass jedes Jahr etwa 800.000 Menschen, die jünger als 13 Jahre sind, für Zwangsarbeit verkauft werden, zur Prostitution und Pornographie gezwungen werden, Organe ohne Einwilligungen entfernt werden und Kinder gezwungen werden, Soldaten zu werden. Der jährliche Profit derjenigen, die diese Menschen unterdrücken und brutal ausbeuten liegt bei über 7 Milliarden Dollar.
Allida Black, Projektleiterin und Herausgeberin der Eleanor-Roosevelt Dokumentation und Professorin für Geschichte und Internationale Beziehungen an der George-Washington Universität, wies darauf hin, dass das Versäumnis die "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" umzusetzen etwa so wäre, als wenn man "auf das Grab von Martin Luther King oder Mahatma Gandhi spucken würde oder Nelson Mandela verraten würde."
Die Schauspielerin Anne Archer, Gründerin von "International Artists for Human Rights" nahm die Auszeichnung des "Youth for Human Rights" Aktivisten-Award 2009 vor. Dieser Award wird jedes Jahr an Menschen vergeben, die sich in ihrem Land um den Einsatz der Menschenrechte besonders verdient gemacht haben. Die diesjährigen Preisträger waren Georgi Naxdenov, Direktor der "Help the Needy Foundation" in Bulgarien, Petar Grigorov Gramatikov vom Dialog-Center Bulgarien, der Rennfahrer und Scientologe Niki Lanik (22) und Tony Mathipa, ein junger Menschenrechtsaktivist aus Südafrika.
"Youth for Human Rights International" ist eine gemeinnützige Organisation, die 2001 von der langjährigen Pädagogin und Schulleiterin Mary Shuttleworth gegründet wurde. Die Organisation ist ein wichtiges Bildungsobjekt, dass Kindern und Jugendlichen die Bedeutung der Menschenrechte vermittelt. Sie stellt Lehrmaterialien für alle Interessierte und speziell für Lehrer und Pädagogen zur Verfügung,
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