Notopferhilfe Bonafide
Aids in Afrika
Kondome ja oder nein
Papst Benedikt bleibt unbeugsam: Kondome sind im Kampf gegen Aids nicht hilfreich, sagte er auf seiner Afrikareise - auch wenn sich täglich weltweit mehr als 7400 Menschen mit dem HI-Virus infizieren.
Papst Benedikt XVI. reiste nach Angola. Ihn begleitet nicht nur ein großer Mitarbeiterstab, sondern auch erneute laute Kritik. Der Papst hatte zu Beginn seiner Afrikareise am Wochenanfang gesagt, Aids sei "nicht mit Kondomen zu überwinden, im Gegenteil, das verschlimmert nur das Problem".
Vor allem internationale Hilfsorganisationen, aber auch europäische Katholiken, kritisieren den Papst dafür stark. Denn die Immunschwächekrankheit ist eines der größten Probleme Afrikas. Sind die Reiseziele Benedikts, Angola und Kamerun, von Aids auch weniger betroffen als so manches andere Land des Kontinents, wird dem Papst dennoch vorgehalten, das Thema zu verharmlosen. In Angola sind 1,6 Prozent der Bevölkerung infiziert, in Kamerun 2,9 Prozent, ermittelte UNAIDS, eine Unterorganisation der Vereinten Nationen.
Unicef, Ärzte ohne Grenzen und UNAIDS kritisieren den Papst. Kondome seien eine der wenigen praktikablen Methoden, die Menschen vor Aids zu schützen. In Staaten wie dem Senegal (0,5 Prozent der Bevölkerung sind infiziert), in denen schon seit den neunziger Jahren Kondome verteilt und die Bevölkerung über Aids und das HI-Virus aufgeklärt würden, sei die Zahl der Aidskranken und HIV-Infizierten deutlich niedriger, als in Staaten, die wie Südafrika (11,7 Prozent) lange den Kampf gegen die Seuche behindert haben.
"Die Äußerungen von Papst Benedikt, Kondome würden das Aids-Problem in Afrika nicht lösen, sind unverantwortlich", sagt Tino Henn von der Deutschen Aids-Hilfe . "Mit solchen Worten kann keine Botschaft der Hoffnung und Versöhnung nach Afrika gebracht werden, wie es der Vatikan beabsichtigt."
22,9 Millionen Menschen in Afrika haben sich mit HIV infiziert oder sind bereits an Aids erkrankt. Zwei Drittel der weltweit an der Seuche erkrankten Menschen leben allein südlich der Sahara. 2007 infizierten sich dort 1,7 Millionen mit dem Humanen Immundefizienz-Virus (HIV), teilt UNAIDS mit. Im selben Jahr starben 1,6 Millionen an der Krankheit.
Trotz neuer Medikamente, die den Ausbruch der Immunschwächekrankheit verzögern und die Übertragung des Virus von der Mutter bei der Geburt auf den Säugling verhindern können, steigt die Zahl der weltweit Infizierten weiter. Im Jahr 2007 registrierte die Organisation UNAIDS 33,2 Millionen HIV-Infizierte und Aidskranke.
Aids bleibt für Afrika die schlimmste Zukunftsbedrohung. Das Virus hat gravierendere Auswirkungen als Bürgerkriege, Raubbau oder Wüstenbildung. Südafrika, das wirtschaftlich fortschrittlichste Land des Kontinents und Gastgeber der Fußballweltmeisterschaft 2010, ist weltweit das Land mit den meisten HIV-Infizierten.
Auch die umliegenden Länder Botswana, Lesotho, Mosambik, Namibia, Swasiland, Sambia und Simbabwe sind stark betroffen. 68 Prozent aller infizierten Erwachsenen und 90 Prozent der infizierten Kinder leben in dieser Region. Dreiviertel aller Aidstoten kommen ebenfalls aus diesen acht Ländern.
Von Hauke Friederichs
Anmerkung:
Wir, die Not-Opfer-Hilfe Bona Fide e.V.,
schließen uns der Meinung von Herrn Tino Henn von der Deutschen Aids-Hilfe, Unicef, Ärzte ohne Grenzen und UNAIDS an. "Die Äußerungen von Papst Benedikt, Kondome würden das Aids-Problem in Afrika nicht lösen, sind unverantwortlich",
Wir verteilen bei jeder Hilfsaktion kostenlos Kondome und betreiben Aufklärunsarbeit.
Die Not-Opfer-Hilfe Bona Fide e. V.
Kampf gegen Armut und Krankheit
| Ort: | - |
| Link zum Angebot (110 Klicks) | |
Diese Anzeige bewerben?
Bewerben Sie diese Anzeige auf Ihrer Webseite! Mehr Besucher bedeuten automatisch mehr Interessenten für Ihr Angebot.
Kopieren Sie den folgenden HTML-Code, und fügen Sie Ihn in Ihre Webseite ein.
Und so sieht der Link aus: Notopferhilfe Bonafide

Attraktiv ist auch der nebenstehende QR-Code, den Sie auf Ihre Webseite entführen oder auch ausdrucken können.
Kopieren Sie den folgenden HTML-Code, und fügen Sie Ihn in Ihre Webseite ein.

Wenn Sie lieber ein Bild einfügen möchten, können Sie gerne das Nebenstehende nehmen.
Kopieren Sie den folgenden HTML-Code, und fügen Sie Ihn in Ihre Webseite ein.
Kein Weg ist zu weit
Kein Weg ist zu weit
Hilfe die ....ankommt
Die häufigste Frage bei Spen...
Spendenaufruf fuer Afrika
Kenias Müllkinder
Kenia ist für viele eine Urlaubsparadies. Doch ta...
Kenia hilfe
Kenias Müllkinder
Kenia ist für viele eine Urlaubsparadies. Doch ta...
Spendenaufruf Notopferhilfe
Hoffnung für afrikanische Müllkinder
Kenias Müllkinder
Nur eine halbe Stunde...
Hilfe fuer die aermsten der Armen
Somalier in kenianischen Flüchtlingslagern
Die ärmsten der Armen...
Gutes tun ist leicht !
Kenias Müllkinder
Kenia ist für viele eine Urlaubsparadies. Doch ta...
Die aermsten der Armen
Somalier in kenianischen Flüchtlingslagern
Die ärmsten der A...
Afrika
Kenias Müllkinder
Kenia ist für viele eine Urlaubsparadies. Doch ta...
Afrikas vergessene Doerfer
Armut bekämpfen
Afrikas vergessene Dörfer
Kenia ist etwa eineinhalbmal so groß...
Spendenaufruf Afrikas vergessene Doerfer
Armut bekämpfen
Afrikas vergessene Dörfer
Kenia ist etwa eineinhalbmal so groß...